Brusterschlaffung

Clinique-du-lac-Aix-les-Bains-Ptose-mammaires

Praktische Hinweise:

  • Typ: Straffung der Haut über der Brustdrüse durch Ablation der überschüssigen Haut
  • Anästhesie: Neuroleptanalgesie oder Allgemeinanästhesie
  • Dauer des Eingriffs: 2 Stunden
  • Aufenthalt: Ambulant oder 24 Stunden
  • Empfohlene Rückzugsphase: 5 Tage

Vorteile: Korrigiert erschlaffte oder zu tief sitzende Brüste.

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WAS IST EINE BRUSTERSCHLAFFUNG?

Die Brusterschlaffung oder Ptosis Mammae ist das Absinken der Brustdrüse bei gleichzeitiger Ausdehnung der umgebenden Haut.

Die Brust sitzt zu tief und meistens fehlt das füllende Fettpolster im oberen Bereich der Brust.

Die Ptosis kann spontan auftreten, wird aber meistens durch eine starke Gewichtsabnahme oder eine Schwangerschaft mit Stillen verursacht.

Sie kann allein auftreten und wird dann als reine Mastoplexie bezeichnet, oder im Zusammenhang mit einer gewissen Brusthypertrophie.

Sie kann allerdings auch bei zu kleinen Brüsten vorkommen (Hypoplasie oder Brusthypotrophie).

Bei dem chirurgischen Eingriff werden der Vorhof und die Brustwarze verschoben, die Brustdrüse gestrafft und angehoben sowie die überschüssige Haut entfernt. Das Ergebnis sind harmonische und wohlgeformte Brüste.

Produktdatenblatt:

BRUSTSTRAFFUNG
(CHIRURGISCHE KORREKTUR DER BRUSTERSCHLAFFUNG)

Bei dem chirurgischen Eingriff werden der Vorhof und die Brustwarze verschoben, die Brustdrüse gestrafft und angehoben sowie die überschüssige Haut entfernt. Das Ergebnis sind harmonische, schön gewölbte und angehobene Brüste.

ANWENDUNG DER BRUSTSTRAFFUNG

Der sogenannte „Hängebusen“, also die Brusterschlaffung, wird durch die Erschlaffung der Brustdrüse und der Haut verursacht. Die gesamte Brust sitzt zu tief. Der untere Bereich scheint zu schwer und der obere zu leer zu sein.

Die Brusterschlaffung kann nach einem großen Gewichtsverlust, einer Schwangerschaft oder dem Stillen auftreten. In selteneren Fällen entwickelt sie sich spontan. Sie kann als reine Ptosis vorkommen, oder in Verbindung mit einer Brusthypertrophie (zu große Brüste) oder einer Brusthypotrophie (zu kleine Brüste).

ZIELE

Bei der Brusterschlaffungskorrektur wird die überschüssige Haut entfernt, die Brustwarze und der Vorhof werden nach oben verschoben, und die Brustdrüse wird gestrafft und angehoben. Die Brust erhält eine schöne Wölbung und attraktive Formen.

Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für den zur Korrektur dieser Makel erforderlichen Eingriff.

PRINZIPIEN

Die verschiedenen Schritte dieses chirurgischen Eingriffs werden hier genauer beschrieben.

Bei dem Eingriff wird die Brust angehoben und gewölbt. Dabei werden die Haut und die Brustdrüse remodelliert, angehoben und gestrafft.

Die überschüssige Haut wird so weit entfernt, wie die neue Form der Brüste es erfordert. Die Brust wirkt dann fester und straffer. Vorhof und Brustwarze werden nach oben verschoben.

Die Wundnarben entsprechen den Nähten, mit denen die eingeschnittene Haut zusammengehalten wird.

Bei einer stärkeren Ptosis sieht die Narbe wie ein umgekehrtes T aus. Sie besteht aus folgenden Abschnitten: Eine Narbe um den Vorhof herum, dort, wo die Haut ihre Farbe ändert. Eine senkrechte Narbe vom unteren Vorhofrand bis zur Brustumschlagsfalte. Und schließlich eine waagerechte Narbe, deren Größe von der operierten Ptosis abhängt und die fast unsichtbar in der Brustumschlagsfalte liegt.

Bei weniger starker Ptosis wird meistens nur die senkrechte Schnittführung durchgeführt.

Bei einer leichten Ptosis kann eine kleine Schnittführung um den Vorhof herum genügen.

Wenn die Ptosis von einer Brusthypotrophie (zu kleine Brust) begleitet ist, kann bei dem gleichen Eingriff auch noch ein Brustimplantat eingebracht werden, um der Brust eine attraktive Fülle zu geben. Die überschüssige Haut um den Vorhof wird entfernt und es verbleibt nur eine dünne Narbe am Rand des Vorhofs.

Die Brustkorrektur kann durchgeführt werden, sobald das Wachstum abgeschlossen ist. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Die Möglichkeit einer Schwangerschaft mit Stillen verbleibt, jedoch sollte die Patienten mit einer Schwangerschaft warten, bis die Operation sechs Monate her ist.

Das Risiko eines Brustkrebses wird durch diesen chirurgischen Eingriff nicht gesteigert.

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VOR DEM EINGRIFF

Spätestens 2 Tage vor der Operation erfolgt eine Untersuchung durch den Anästhesiearzt.

Vorher werden Analysen und ein präoperativer Befund durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Gegenanzeige den Eingriff behindert.

Eine Mammographie und eine Brustechographie werden ebenfalls vorgenommen.

Um Problemen bei der Heilung vorzubeugen, sollte die Patientin mindestens einem Monat vor und nach der Operation nicht rauchen.

Im Falle einer oralen Kontrazeption kann es erforderlich sein, die Einnahme vorläufig zu unterlassen, um jedes Risiko auszuschließen, insbesondere bei Kreislaufstörungen, Blutgerinnungsproblemen oder Fettleibigkeit.

Während der zehn Tage vor der Operation ist jede Einnahme von Medikamenten, die Acetylsalicylsäure enthalten, streng untersagt.

ANÄSTHESIE UND AMBULANTER ODER STATIONÄRER AUFENTHALT

EIGENSCHAFTEN DER ANÄSTHESIE:

Die chirurgische Bruststraffung erfordert eine Allgemeinanästhesie während der gesamten Dauer des Eingriffs.

AMBULANTER ODER STATIONÄRER AUFENTHALT:

Ein bis zwei Tage stationärer Behandlung sind üblicherweise nötig.

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